Selbermachen tut nicht nur der Seele gut...!
Die vielfältigen Potentiale Offener Werkstätten betreffen den Menschen als Individuum, das Zusammenleben in der Gemeinschaft, die Stadtentwicklung und unsere Umwelt. Eigenarbeit schafft so etwa einen Ausgleich zu einseitiger berufliche Tätigkeit, wirkt der Entfremdung der Arbeit entgegen, macht uns widerstandfähig in Zeiten von Arbeitslosigkeit, stoppt soziale Vereinsamung, macht uns uabhängiger von der Wirtschaftslage und kann einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil leisten.
Offene Werkstätten sind Orte der Begegnung und des praktischen Tuns.
- praxisorientiert
- zugänglich für jede und jeden
- Treffpunkt der Generationen
- Inklusion unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen und Schichten
- Fixer Treffpunkt und Gelegenheitsstruktur
- Erleichterung der Kontaktaufnahme durch die Kommunikation über die Werkhandlung
Offene Werkstätten fördern Eigenarbeit.
- Arbeiten jenseits des Erwerbs aufwerten
- gestalterische und kulturelle Praktiken erlernen und weitergeben
- eigene Stärken entdecken und erleben
Offene Werkstätten bewahren traditionelle Kulturtechniken und fördern neue Entwicklungen.
- alte und neue Handwerkskunst lebendig halten und entwickeln
- dem Verlust von Fähigkeiten entgegenwirken
- praktische Fertigkeiten lehren und lernen
- Frauen in Männerdomänen – Männer in Frauendomänen
Offene Werkstätten fördern nachhaltige Lebensstile.
- Alternativen zu Konsum- und Wegwerfgesellschaft eröffnen
- Ressourcen gemeinschaftlich nutzen
- Selbstversorgung
- Aktivierung privathaushaltlicher Potentiale
Offene Werkstätten ermöglichen selbstbestimmte Bildungserlebnisse.
- Lernen im eigenen Rhythmus, beim praktischen Tun
- Ausgleich zur rationalisierten und fremdbestimmten Arbeitswelt
- Steigerung von Autonomie und Problemlösefähigkeit durch “Ausprobieren”
- Talente und Neigungen entdecken
- Ausbildungsentscheidungen und berufliche Neuorientierung befördern
Offene Werkstätten leisten einen Beitrag zur Gesundheitsförderung.
- Bodenhaftung erfahren
- Stressabbau
- Sinn im Tun erkennen
- Flow-Erlebnisse
- manuell-geistige Beschäftigung als Ausgleich zu einseitiger beruflicher Tätigkeit
